Login

Mein erstes Paar „Japanische Handschuhe“, das ich versuchsweise aus Resten gestrickt habe, sowie mein Fazit dazu.

Über diese spezielle Art der Handschuhe stolpert man in der Strickwelt inzwischen ja bereits eine ganze Weile. Bisher interessierten sie mich eher am Rande, weil ich sie jetzt zugegeben nicht wirklich schön fand, trotzdem aber interessant und letztendlich reizten sie mich dann doch stricktechnisch. Also kaufte ich mir kurzentschlossen das Buch dazu.

Das Stricken machte direkt irre viel Spaß und sie waren auch sehr schnell, innerhalb 2 Tagen, fertig.
Obwohl ich immer mal wieder zwischendurch anprobiert habe, hätte ich durchaus ein paar Runden weniger stricken können.
Sie sind mir etwas zu groß bzw weit geraten, trotzdem noch gut tragbar.

Meinem Mann passen sie übrigens genau. Sind halt jetzt eher nicht seine Farben.😅 Aber tatsächlich hat er sich bereits auf ein unifarbenes Paar für den nächsten Winter angemeldet, weil er sie richtig gut findet. Wird er natürlich gerne von mir bekommen. 🤗

Auf jeden Fall tragen sie sich wirklich angenehm und inzwischen mag ich sie richtig gerne.
Werde mir wohl für den nächsten Winter auch nochmal ein dann etwas passgenaueres Paar stricken.
Definitiv war es ein gutes Übungsteil und den Versuch allemal wert.👍

✏️ Kleine Änderungen meinerseits:
Anstatt der im Buch vorgegebenen Abkettmethode habe ich mich für einen I-Cord über je 2 Maschen entschieden und die Seiten habe ich per Maschenstich verschlossen. Gefiel mir einfach besser.

📝 Anleitung aus dem Buch „Japanische Handschuhe stricken“ von Bernd Kestler, erschienen im Stiebner Verlag.

Verwendete Garnreste:

  • Tausendschön „Halbstarkes Frühlingsspecial 2014“
  • Wollwunderwelt „Schwarze Kirsche“
    Verbrauch: 43g insgesamt

Ob man das Buch dazu jedoch zwingend braucht?…das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es ist sehr umfassend und fraglos gut beschrieben, aber die eigentliche Technik ist denkbar einfach und schnell erklärt. Man findet ausreichend Infos im Netz um das Grundmodell auch so hinzubekommen…bzw kann man es sich mit etwas Strickerfahrung auch selbst zusammenreimen. 😉

Wer aber gerne rechnet, um je nach Garn, Handform – u. größe passgenau arbeiten zu können und wer Interesse an den verschiedenen Mustern und Abwandlungen davon hat, der sollte sich das Buch auf jeden Fall gönnen.

Mir persönlich reicht es, dass ich nun weiß was zu tun ist, damit sie für meinen Mann und mich passen und mir genügt auch diese eine Variante voll und ganz. Deswegen habe ich das Buch inzwischen weiterziehen lassen und mir lediglich ein paar Stricknotizen dazu gemacht.

Auf jeden Fall mal was anderes. 🧤

HINWEIS: Alles was ich hier zeige ist von mir selbst gekauft und geschieht freiwillig und aus Überzeugung. Es ist mein Hobby und ich verdiene damit kein Geld! Dennoch könnte es als Werbung verstanden werden.

Übrigens: All meine Projekte sind immer bei Ravelry zu finden. Der direkte Link hierzu findet sich hier auf der Startseite meines Blogs. Dort, in meinen Projekten bei Ravelry, habe ich jeweils alles Wichtige verlinkt und in den Projektnotizen verewigt. Bei offenen Fragen also gerne dort stöbern. Falls dennoch etwas unklar ist, kontaktiert mich dort per PN oder auch hier über den Blog. Sofern möglich helfe ich gerne weiter

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Next Post

Freestyle Ringeldings

Mi Mrz 2 , 2022
Das isses, mein „Freestyle Ringeldings“.🤗 Die grobe Idee zu diesem Schal geisterte schon eine Weile in meinem Kopf herum und entwickelte dann während des Strickens […]

Was dir auch gefallen könnte

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.